St. Gertrudisbote

73. Jahrgang

 

 

 

Juni 2018

 

 

 

       

 

 E X E R Z I T I E N    2 0 1 8

 

 

 

Unsere diesjährigen Exerzitien begleitete wieder Pater Dr. Josef Weber SDB aus Benediktbeuern. Von 26.2. bis 2. März legte er uns ausgewählte Abschnitte aus dem Markus-Evangelium vor, unter dem Leitgedanken: Nachfolge und Jüngerschaft.

 

Einführend rief uns Pater Josef in Erinnerung, dass das Markus-Evangelium das älteste der vier Evangelien ist, geschrieben etwa um 70. n.Chr., also mit einem Abstand von rund 40 Jahren zur Himmelfahrt Jesu. Markus, mit vollem Namen Johannes Markus (vgl. Apg 12,12), war dem-nach ein Christ der zweiten Generation. Sein Evangelium ist auch „Petrus-Erinnerungen“ genannt worden, weil er sein Glaubenswissen aus dem per-sönlichen Kontakt mit dem Apostel bezog. Vorher war er auch mit Paulus unterwegs, bis es zum Zerwürfnis im Laufe der ersten Missionsreise kam (vgl. Apg 13,13). Markus hat sein Evangelium vermutlich in Rom ge-schrieben und wollte damit Antwort geben auf die Grundfrage: Wie kann jemand Jesus nachfolgen, der IHN nicht mehr persönlich gesehen und gehört hat? Er gibt dem Wort „Nachfolge“ eine neue Bedeutung: Es ist jetzt nicht länger das körperliche Nachfolgen, also das hinter jemand her-gehen, sondern das aus dem Geist (Jesu Christi) leben, aus dem Heiligen Geist.

 

Mehr als alle anderen Evangelisten schildert Markus Dämonen-Austreibungen, nämlich sieben. Damit weist er Jesus als den Messias aus.

 

Markus bietet keine Einleitung wie die anderen Evangelien; es wird uns vielmehr gleich der Hauptakteur vorgestellt: Jesus Christus, Gottes Sohn (V 1). In Vers 2 wird die Brücke zum Alten Testament geschlagen, sodass alles Weitere als Erfüllung des Angekündigten erscheint. Sodann erfahren wir: ER wird mit Heiligem Geist taufen (V 8); ER ist der geliebte Sohn. Nach seiner Taufe wird ER vom Geist in die Wüste getrieben. Eine solche Zeit der Vorbereitung auf eine öffentliche Wirksamkeit haben viele große Persönlichkeiten der Kirche durchlaufen, denken wir nur an den heiligen Benedikt, an Ignatius u.v.a.m. Treffend hat es Friedrich Wilhelm Nietzsche so ausgedrückt: „Wer viel einst zu verkünden hat, schweigt viel in sich hinein. Wer einst den Blitz zu zünden hat, muß lange Wolke sein.“

 

 

 

In Vers 13 erfahren wir sodann, dass Engel kamen und IHM dienten. ER ist also größer als die Engel! Wiederum eine christologische Aussage. Und dann kommt in Vers 15 SEIN erstes Wort an uns Menschen: „Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“ Umkehr, griechisch metanoia, be-deutet, seinen Geist (neu) auf ein Ziel ausrichten. Der Weg zu diesem Ziel ist kein anderer als Christus selbst! Er ist der einzige „Religionsstifter“, der nicht gesagt hat: Ich zeige euch ein erstrebenswertes Ziel, sondern der gesagt hat: ICH BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben (vgl. Joh 14,6)!

 

Wir können uns fragen: Wie war unser eigener Weg bisher? Welche Menschen waren unsere Begleiter, waren für uns wichtig? Für sie alle können wir dankbar sein … Und wenn mich in weniger guten Zeiten das Gefühl der Gottferne beschleicht, leide ich daran? Nur wenn ER mir etwas bedeutet, werde ich auch an Seiner (gefühlten) Abwesenheit leiden.

 

 

 

In den Versen 16 bis 20 haben wir eine Parallelerzählung vor uns: zwei mal zwei Brüderpaare werden in die Nachfolge gerufen. Etwas Besonderes wird uns erzählt vor einem besonderen Hintergrund: Dem See von Galiläa. Vor dieser Kulisse erreicht Simon und Andreas, Johannes und Jakobus der Ruf Christi. Alle Initiative geht dabei vom Herrn aus: Er geht …, er sieht …, er sagt … Die Antwort der Berufenen: Kein Diskutieren, kein Einfordern von Sicherheiten, sondern ein Folgen in liebendem Gehor-sam. Dieser Ablauf ist „klassisch“, wir finden ihn bereits im ersten Buch der Könige, Kapitel 19, Vers 19. Hier beruft Elija seinen Schüler Elischa. Fünf Schritte gibt es schon hier: Gehen, Sehen (kein rein physisches Sehen, sondern ein erwählendes), Berufen (einen konkreten Menschen), Nach-folge-Aufforderung, Antwort des Berufenen.

 

Bei Markus sagt Jesus zu den Brüdern: „Ich werde euch …  machen!“ Wenn das von Gott ausgesagt wird, dann handelt es sich immer um eine Neuschöpfung, wie am ersten Schöpfungstag! Nur neue Menschen werden einer neuen Aufgabe von solcher Tragweite gerecht. Und es geschieht „sogleich“. Das ist ein Lieblingswort des Markus, das er 49 mal verwendet. Er drückt damit die Dringlichkeit aus: Das Heilsangebot Gottes erlaubt kein Zögern! Und: Jesus hat keine Kaufleute berufen (die auf Kunden warten), sondern Fischer, die mit ihren Booten den Fischen nachfahren. So ist auch in uns das Glaubenszeugnis darauf angelegt, andere Menschen zu erreichen, sei es durch Apostolat, sei es durch das fürbittende Gebet.

 

Ein weiteres Kennzeichen von Berufung ist, dass sie zum Bruch mit dem Bisherigen führt. Sodann wird sie nicht auf Zeit gegeben, sondern ist auf Dauer angelegt, heißt immer Lebens-, Leidens-, Todes- und Aufer-stehungsgemeinschaft mit Christus. Und: ER sucht sich seine Jünger aus, nicht umgekehrt (wie es bei den Rabbinen zu der Zeit üblich war). Auch lernen die Jünger nicht aus der Thora-Rolle, sondern am Beispiel Jesu (vgl. Fußwaschung). Schließlich gehört die Möglichkeit des Scheiterns mit zum Wesen von Berufung…

 

 

 

Im zweiten Kapitel finden wir in Vers 14 die kürzeste Berufungs-geschichte überhaupt, die aber alle fünf charkteristischen Schritte enthält. Jesus beruft da einen Mann, der als Zöllner, als öffentlicher Sünder galt! ER ruft ihn in eine Gemeinschaft hinein, die nicht eigene Wahl, sondern Erwählung verbindet.

 

 

 

Weitere Berichte über die Berufung einzelner Personen bietet uns Markus nicht. In Kapitel 3, Verse 13 bis 19 sind es bereits „die Zwölf“, die Jesus um sich versammelt hat und die von nun an immer so genannt werden. Nach der wunderschönen Kulisse des Sees, vor der sich die Be-rufung der ersten beiden Brüderpaare abspielte, ist nun ein Berg Schauplatz des Geschehens. Berge sind schon im Alten Testament Orte besonderer Gottesbegegnungen (Mose, Elija). Diese reichen im Neuen Testament von sehr positiven (auf dem Berg der Verklärung) bis hin zu tief leidvollen (auf dem Hügel Golgotha).

 

Der einleitende Vers (13) ist nicht wörtlich zu verstehen (Jesus pfeift die Apostel nicht zu sich), sondern macht den Leser aufmerksam: Achtung, jetzt kommt etwas ganz Wichtiges zum Thema Jüngerschaft! Und dann heißt es wörtlich weiter nicht „Er setzte ein“, sondern „Er machte“ (sie zu Zwölf). Das ist etwas viel Tiefgreifenderes, das kommt einem göttlichen Schöpfungsakt gleich und siedelt den Grund einer jeden Berufung in der Lebensgemeinschaft mit Christus an. Die entsprechende griechische Wen-dung kommt im Markus-Evangelium nur an zwei Stellen vor: Hier und in Kapitel 14, wo die Magd feststellt: „Der (Petrus) gehört auch zu Ihm!“ Das heißt also für uns: Unsere Arbeit, unsere Sendung setzt voraus, dass wir innerlich „bei Ihm“ sind!

 

Der Sendungsbefehlt in Vers 14/15 beinhaltet sodann zweierlei: Verkünden und Dämonen austreiben. Das ist unverändert Auftrag der Kirche. Im letzten Vers des Abschnitts – nach der Aufzählung aller Namen – wird bereits ein Ausblick auf das Ende gegeben: Judas wird ausbrechen aus dem Zwölferkreis, sich von Jesus eigenmächtig wegbewegen und etwas tun, wozu er keinen Auftrag hatte. Auch wir müssen wissen, dass es diese Möglichkeit gibt und unsere Gemeinschaft mit Christus bedroht.

 

 

 

Im sechsten Kapitel, in den Versen 6b bis 13 berichtet Markus dann von der Aussendung der 12 Jünger. Hier dürfen sie nun zum ersten Mal selber tätig werden! In welchem Kontext geschieht das? Der Abschnitt davor schildert uns die Ablehung Jesu in seiner Heimat und der nach-folgende die Enthauptung Johnnes‘ des Täufers. Dieser Wechsel von Gutem und Ungutem, dieses Auf und Ab zieht sich durch das ganze Markus-Evangelium. Es zeigt: Wo Menschen am Werk sind, geht es berg-ab, wo Jesus die Initiative ergreift, geht es bergauf! Und wie sendet Jesus aus? Jeweils zwei Jünger zusammen. Hintergrund ist die jüdische Recht-sprechung, die bestimmt: „Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig!“ (vgl. Joh 8.17) Die Jünger sollen aber nicht nur predigen, sondern auch Zeugnis geben, indem sie Kranken die Hände auflegen und unreine Geister austreiben. Dabei dürfen sie nur das mitnehmen, was Wanderpredigern erlaubt ist, mehr nicht! Damit grenzt Jesus sie von den Philosophenjüngern ab (die all das durften), und macht also klar: Was Seine Jünger verkünden ist keine Menschenweisheit, keine Philosophie, sondern Gottesweisheit, frohe Botschaft! Im Anschluss daran können wir uns fragen: Wie sieht mein ganz persönlicher Auftrag aus? Zu was für vielleicht ganz un-spektakulären Aufgaben soll ich einfach Ja sagen und ihnen mit Liebe nachkommen?  Im Alter kann das einfach das Gebet und das klaglose Aus-halten meiner Grenzen und Gebrechen sein.

 

 

 

In Kapitel 8 begegnet uns in den Versen 31 bis 35 die erste von drei Leidensweissagungen. Jesus sagt voraus, dass ihn die religiösen Führer seines eigenen Volkes verurteilen werden, nicht die Heiden! „Und Er redete ganz offen darüber“ (V 32a). Für Seine Jünger ist das unbegreiflich, ein Messias, der sterben muss, liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Ent-sprechend reagiert Petrus: „ … und machte Ihm Vorwürfe“ (V 32b). Jesus weist ihn zurecht mit Worten, die in unseren Ohren härter klingen, als sie seinerzeit tatsächlich waren. Denn der Ausdruck „Satan“ ist erst später zum Synonym für den Teufel geworden. Von seiner Wortbedeutung her ist es zunächst einfach ein Hindernis. Jesus sagt also: Geh mir aus den Augen, also stell dich wieder hinter mich, zurück in die Nachfolge, und werde mir nicht zum Hindernis auf meinem Weg! Und der Herr nutzt die Gelegenheit um alle Apostel zu belehren: Sie sollen sich selbst verleugnen, will sagen, sie sollen ihren (egoistischen) Willen dem Willen Gottes unterordnen und ihr Kreuz auf sich nehmen, will sagen, bereit sein, das Leben hinzugeben (Das Kreuz ist nicht zu verniedlichen; es war und ist ein Todeswerkzeug!). Hier stoßen wir auf eine der Paradoxien des Reiches Gottes: Je mehr ich bereit bin, mein Leben hinzugeben, wegzuschenken, desto mehr bin ich ge-schützt in dieser Welt, denn sie kann mir nicht mehr nehmen, was mir nicht mehr gehört!

 

 

 

Im neunten Kapitel finden wir in Vers 30 die zweite und kürzeste Leidensvoraussage. Das Wort „ausgeliefert“, das der Evangelist hier ver-wendet, wird zu Jesu Schicksalswort. Und wieder können oder wollen die Jünger ihren Meister nicht verstehen. Sie spüren nur, dass etwas Entschei-dendes naht und machen darum schon einmal die Rangordnung unter sich aus, genauer gesagt, sie stritten darüber! Es geht ihnen also nicht um Jesus, es geht ihnen um sich selber. Und nun kommt die einzige Stelle bei Markus, wo es heißt, dass Jesus sich setzte. Er nimmt damit die Haltung des Lehrenden ein. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Folgenden: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein (V 35b).  Und das ist grundlegend für das Leben eines jeden Christen!

 

 

 

Kapitel 10, Vers 32 bietet schließlich die dritte und umfangreichste Leidensweissagung. Und wie reagieren die Jünger diesmal? Sie möchten Ehrenplätze reserviert haben! Jesus antwortet darauf mit einer Zusammen-fassung der Belehrungen aus dem achten und neunten Kapitel.

 

Mit Kapitel 14 stehen wir dann schon am Beginn der Heiligen Woche. Gleich in den Versen 10 und 11 kommt zwei Mal das Schicksalswort Jesu vor, das „Ausliefern“. Von da an setzt sich wie in einem Schneeballsystem fort, was ein einziger, einer von den Zwölf auslöst. Die schmerzhaftesten Wunden werden uns immer von jenen aus den eigenen Reihen zugefügt. Auch in der Kirchengeschichte ist das so! Im Abendmahlssaal prallen Licht und Finsternis aufeinander. Jeder der Anwesenden ist ein potientieller Verräter, darum die Frage: „Doch nicht etwa ich, Herr?“ (V 19) Wenn unser Leben durchkreuzt wird, zeigt sich, wer wir wirklich sind. Auch in Jesu Leben gab es diese Situation: „In der Nacht, da Er verraten wurde …“ ER schimpft nicht, ER kämpft nicht, ER flieht nicht. ER nimmt das Brot etc. In der Stunde, da die Menschheit den Messias aus ihrer kleinen Welt hinauszuwerfen sich anschickt, überantwortet Er sich ihr ganz wortlos, ganz wehrlos, und Er tut es heute noch in jeder Heiligen Kommunion!

 

                      

 

                                                                                  (Aufzeichnungen von Sr. Teresa)

 

 

 

 

 

Aus unserer  C H R O N I K :

 

 

 

Am 10. Februar, dem Hochfest der heiligen Scholastika, war die Gemeinschaft unserer Oblatinnen zu einer Art „Abschieds-Treffen“ ein-geladen. Ihnen wurde der Werdegang unserer Zukunftsentscheidung er-läutert, die Umbau-Pläne gezeigt und die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen. Damit wurde zugleich Abschied genommen von den Gäste-Speise-zimmern an der Klosterpforte, die nach dem Umbau nicht mehr von unserer Gemeinschaft, sondern vom Seniorenwohnstift genutzt werden. Darum lag eine gewisse Wehmut über diesem Tag, aber auch Dankbarkeit für die in langen Jahren gewachsene Verbundenheit, die die kommenden Veränderungen überdauern und überstehen wird. Die gewohnten Treffen für unsere Oblatinnen (nach Ostern und im September) können während der Bauphase nicht stattfinden. Mit uns bleibt unterdessen der telefonische, briefliche und persönliche Kontakt im Rahmen eines Tagesbesuches möglich.

 

        Die kommenden Wochen standen dann ganz im Zeichen der großen Räumungs-Aktion, in der wir das Quadrum unseres Klosters (Kirche, Altbau, 70erJahre Bau) so weit als möglich leeren sollten. Dass es keine Kleinigkeit ist, einen Haushalt aufzulösen, weiß jede, die schon einmal umgezogen ist oder ihr Elternhaus geräumt hat…

 

Aber wir hatten auch vielfältige Unterstützung, durch unsere Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter, durch Caritas und Malteser, durch die Umzugsfirma der Familie Groh, durch Helfer aus Arnstorf und nicht zuletzt durch alle, die an uns gedacht, nach unserem Ergehen gefragt und für uns gebetet haben!

 

 

 

        Am 16. April begab sich Mutter Bernarda ist Krankenhaus Rotthal-münster, wo sie am darauffolgenden Tag operiert wurde. Nach ihrem Fahrrad-Unfall vor gut einem Jahr war es ja zu einer Schrägstellung des Unterschenkels gekommen, sodass jetzt eine Knieprothese erforderlich war. Der Eingriff ist gut verlaufen und hat offensichtlich den gewünschten Erfolg. Dazu half sehr eine Reha bei den Vinzentinerinnen in Adelholzen ab 2. Mai.

 

 

 

        Am 18.4. feierten wir zum letzten Mal die Heilige Messe in der Unterkirche, am Tag darauf zum ersten Mal im zur Kapelle umfunktionierten Roten Saal. Er hat mehr Atmosphäre, als wir zunächst zu hoffen wagten und ist in all den Räumereien eine Oase des Friedens für uns, sooft wir dort zum gemeinsamen Gebet zusammenkommen. Mitte April war es auch, dass zum letzten Mal Nudeln produziert werden konnten. Der Betrieb liegt ja in Bauabschnitt I, musste also auch geräumt werden. Die verbliebenen Vorräte übernahm die Steppdecken-Näherei. In deren Laden sind sie jetzt zu kaufen; auch Versand ist noch möglich. Die alte Klosterpforte schloss mit dem letzten Tag des Monats April. Am 1. Mai übernahm ihre Aufgaben ebenfalls der Laden der Steppdecken-Näherei. Diese wird bis 30. September in gewohnter Weise arbeiten und muss dann leider aufhören. Als letztes ist noch das Refektorium umzuziehen, bevor es dann am 14.5. richtig losgeht mit der Großbaustelle!

 

 

 

 

 

Liebe Angehörige, liebe Vereinsmitglieder, Wohltäter und Freunde unserer Abtei, liebe Schwestern und Brüder,

 

 

 

im letzten Gertrudis-Boten haben Sie gelesen, wohin der Weg für uns als Gemeinschaft und für unser Kloster hier in Tettenweis führt. Die Wochen seither waren nicht leicht, galt es doch eine Menge zu planen, zu organi-sieren und zu räumen! Dabei hat jede Schwester getan, was sie konnte. Dass sich in einem fast 120 Jahre alten Haus im Laufe der Zeit so manches ansammelt, was gleichsam nicht mit in die Zukunft genommen werden kann, versteht sich. Wir haben uns also von vielem getrennt. Überhaupt war das Thema Abschiednehmen, Loslassen unser ständiger Begleiter. Es war und ist für uns alle ein geistlicher Prozess, und wir hoffen dass er uns und unser schönes Kloster dahin führt, wo Gott uns haben will.

 

Ich wünsche Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden die Kraft und die Fülle des Heiligen Geistes!

 

 

 

Mit dankbaren herzlichen Grüßen, 

 

 

 

Ihre

                                                  M. Bernarda Schmidt OSB

 

Äbtissin

 

 

 

 

 

 

 

JAHRESVERSAMMLUNG  des Herz-Jesu-Hilfsvereins e.V.:  Sonntag, 10. Juni im Gasthof zur Post (R. Habermann), Saal im 1. Stock, 14.15 Uhr

 

 

- Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Frau Äbtissin M. Bernarda Schmidt

 

- Rechenschaftsbericht (Sr. Teresa)      

- Geistlicher Impuls (M. Bernarda)

 

- Referat von Oberarzt Dr. Matthias Haun, Rotthalmünster über seine ehrenamtlichen Einsätze in Afrika und Asien

 

- Begegnung und Austausch bei Kaffee / Tee und Kuchen

 

 

 

Es ergeht herzliche Einladung an die Mitglieder und an alle Interessierten!